Pusteblume

STRAHLEND BUNTE FLORISTIK MIT HAPPY END

Christina Küpper liebt die leuchtende Pracht der Blumen. Und ihre Kunden lieben das, was sie aus dem schönsten Produkt der Welt macht – von Anfang an. Trotzdem dauerte es einige Jahre, bis Floristin Christina Küpper die „Pusteblume“ so richtig zum Blühen brachte. Die NordHand half ihr, den Laden am Leben zu erhalten. Mit Mikrokrediten und enger persönlicher Beratung.

Rosen, Tulpen, Anemonen, Ranunkeln, Gerbera, Narzissen, ein bisschen Johanniskraut hier, Akelei dort: In dem kleinen Laden mit dem liebevollen Namen „ Pusteblume“ leuchten nicht nur die Blumen. Auch Christina Küpper, die Inhaberin, begrüßt jeden neuen Kunden mit einem strahlenden Lachen. Die Lesebrille im kurz geschnittenen Haar ein wenig versteckt, ist sie gleich in ihrem Element, wenn ein Kunde über die Schwelle tritt. „Der Umgang mit Menschen macht mir unheimlich Spaß“, sagt sie. Kunde Wolfgang Selter weiß das nur zu genau. Man duzt sich, quatscht gern ein bisschen.  „Ich liebe ihre ausgefallenen Straußkreationen“, sagt Wolfgang Selter. Geschmackvoll seien sie, farblich abgestimmt und immer irgendwie besonders. Auch eine Mitarbeiterin des Klinikums Dortmund, die wenig später ein hübsches Blumenensemble für ihren Gatten ersteht, findet nicht nur Christina Küpper „töfte“. „Aufmerksam ist sie, hilfsbereit und flexibel; sie hat auch immer geile Sachen.“

Unvorbereitet in die Selbstständigkeit

Ihr Handwerk versteht die gelernte Floristin. Auch sonst bringt die 52-Jährige das gewisse Etwas mit: Charme, Zugewandtheit und jede Menge Kreativität. Doch Selbstständigkeit heißt auch immer, Preise kalkulieren, Kosten im Blick haben, Vorkasse und vieles mehr: Betriebswirtschaft eben. „Da habe ich am Anfang gravierende Fehler gemacht“, sagt sie. „Das Geld rann mir nur so durch die Finger.“ Der Gründerkredit über die Hausbank sei mit 10.000 Euro viel zu niedrig gewesen. „Und meine Preise ebenfalls. Am Anfang habe ich meine Ware regelrecht verschenkt“, erzählt sie. Einer der Gründe: Nahezu unvorbereitet habe sie sich vor 17 Jahren selbstständig gemacht. „Innerhalb einer Woche musste ich mich entscheiden, ob ich den Laden übernehmen will.“ Die Lage direkt neben dem Klinikum war verführerisch. „Außerdem habe ich immer von einem eigenen Laden geträumt.“ Erst ein externer Unternehmensberater, bezahlt mit öffentlichen Fördermitteln, und später auch NordHand-Vorstand Jörg Beier führten sie in die Gewinnzone.

NordHand vermittelt Polster für Vorkasse

Auch zwei Mikrokredite über 4000 Euro und 6000 Euro, die ihr Jörg Beier über die NordHand vermittelt habe, hätten dazu beigetragen. Mit dem ersten modernisierte sie ihr Sortiment.  „Der zweite ist mein Polster, um Lieferanten vorab bezahlen zu können“, erzählt sie. Gerade bei großen Aufträgen müsse sie für das Material mit hohen Beträgen in Vorkasse treten. Schließlich sei der Warenumsatz in ihrem Geschäft enorm. Zumal sie mit verderblicher Ware arbeite.

Kontinuierliche Begleitung

Vor allem der zweite Mikrokredit lasse sie heute ruhiger schlafen. Und ihre Stammkundschaft aus dem Klinikum, deren Mitarbeiter regelmäßig Sträuße und Gestecke für Belobigungen, Geburtstage und Ehrungen orderten. Selbstverständlich kauften auch die Besucher des Klinikums blumige Mitbringsel für ihre Lieben. Hinzu kommen einige große Dauerkunden – wie etwa das St.-Johannes-Hospital in Dortmund, für das sie zwei Mal in der Woche große Eyecatcher-Buketts für das Foyer kreiert. Trauerfloristik ist ein dritter Schwerpunkt. Zwei Dortmunder Bestatter geben bei ihr gern individuelle Sarggestecke, Trauerkränze und Urnenschmuck in Auftrag. Christina Küpper liebt diese Aufträge: „Da kann ich meiner Kreativität so richtig freien Lauf lassen.“ Auch große Gesellschaften und Feiern hat sie schon mit ihren blumigen Ideen bereichert.

Heute sitzt die begeisterte Blumenfrau fest im Sattel, auch dank der kontinuierlichen Betreuung durch die NordHand. „Jörg Beier prüft immer mal wieder meine betriebswirtschaftlichen Auswertungen“, sagt sie. Und wenn es da irgendwo hakt, ist er zu Stelle. „Mittlerweile sind wir auch privat gut befreundet.“

businessview.ruhr Christian Koch

NETZWERKER BEGEISTERT MIT NEUER BILDSPRACHE

VR-FOTOGRAFIE

Immer am Puls der Zeit: Als Fotograf beschreitet Christian Koch gern neue Wege. Virtual-Reality-Fotografie ist so einer, mit der er die Welt kleiner und großer Firmen zum echten Erlebnis macht. Begleitet von der NordHand eG hob er dieses Geschäftsmodell vor fünf Jahren aus der Taufe und entwickelte es konsequent weiter. Optionen: animierte Rundgänge und Videoexport für YouTube.

„Echte Liebe“ in Schwarz-Gelb: Auf den 2500 Quadratmetern der BVB-FanWelt finden die Anhänger von Borussia Dortmund alles, was ihr Herz begehrt. Christian Koch hat diese Liebe eingefangen mit seiner Kamera – von über 50 Panoramapunkten aus. „Auch ich bin Fan, seit ich denken kann.“ Von jedem dieser Punkte können die Freunde des Westfalenclubs das Bild im Internet um 360 Grad drehen und sind mittendrin in schwarzen-gelben Trikots, Shirts, Jacken, Stulpen, Schuhen, Schals, Bechern und vielem mehr. „Mit dem virtuellen Rundgang wird das Angebot richtig greifbar“, sagt Christian Koch. Und es wird auf Google­ Maps und im Businesseintrag des Unternehmens (Google My Business) optimal präsentiert und schnell gefunden.

Google zertifizierter Fotograf

Schon vor fünf Jahren, als der klassisch ausgebildete Fotograf die 360°-Panoramen für sich neu entdeckte, zertifizierte er sich bei Google als VR-Fotograf. „So kann ich die Bilder direkt in den Google My Business-Eintrag der Kunden einpflegen.“ Für die Unternehmen sei das eine echte Zeitersparnis. Die Aufnahmekriterien für Google waren damals übrigens rigide. Vor allem ging es um Qualität, die Christian Koch, den Profi, nach wie vor von Hobbyfotografen unterscheidet, die sich an Rundum-Panoramen versuchen. Bei der Bildbearbeitung arbeitet er etwa mit einem hochwertigen HDR-Verfahren (Hochkontrast-Verfahren). Alle Bereiche der virtuellen Rundgänge werden so optimal ausgeleuchtet und in brillanter Schärfe dargestellt.

NordHand als ständiger Begleiter

Von Anfang war die NordHand als Begleiter mit im Boot – bei der Erstellung des Businessplans, der Kalkulation, Preisgestaltung oder der Positionierung im Markt. „Die NordHand spiegelt mein Geschäftsmodell damals wie auch heute im laufenden Betrieb“, sagt Christian Koch. Vor allem NordHand-Vorstand Frank Lunke sei für ihn jederzeit ansprechbar.

Hartnäckige Kaltakquise

Denn auch Christian Koch hat, wie man so schön sagt, klein angefangen. Die ersten Wochen seiner Selbstständigkeit waren gekennzeichnet von freundlicher und hartnäckiger Kaltakquise. „Ich habe Läden in der Region aufgelistet und sie alle persönlich kontaktiert“, erzählt er. Eine harte Schule! Sein allererster Kunde war im Grunde ein Alter: das Gut Rheinen. Für das Hotel aus Iserlohn sollte er neue Rundgänge durch die Zimmer anfertigen. Schon im Jahr 2000, lange vor seiner Selbstständigkeit, hatte er Panorama-Bilder für die Iserlohner fotografiert. Doch die Technik war damals lange nicht so ausgereift wie heute. „Für den Rundumblick mussten die Nutzer noch ein extra Plug-in installieren.“ Doch schon damals war sein Interesse geweckt.

BVB-FanWelt als Türöffner

Den Durchbruch schaffte Koch dann vor drei Jahren. Türöffner waren die Panoramen der BVB-FanWelt, die auch die Lagardère Sport GmbH gesehen hatte. Der Sportrechtevermarkter hat 16 Erst- und Zweitliga-Vereine unter Vertrag. Gleich drei von ihnen buchten den Dortmunder für virtuelle Rundgänge ihrer VIP-Bereiche, um diese besser vermarkten zu können: Hannover 96, der Hamburger Sportverein und der MSV Duisburg. Weitere sollen folgen. Für die hat Koch wieder eine Innovation in petto: „Der Interessent kann synchron mit dem Anbieter die Räumlichkeiten begehen, Informationen abrufen oder Tickets buchen “, erklärt der umtriebige Unternehmer.

Viele neue Ideen und wichtige Partner

Überhaupt: Stillstand ist nicht Christian Kochs Sache. Ideen hat er genug: etwa Imagefilme mit VR-Elementen zu drehen, dazu Sound und Texteinblendungen. Ein anderes Vorhaben sind virtuelle Rundgänge, die Geschichten erzählen, in denen Protagonisten zu Wort kommen. Vorbild ist für ihn die WDR-Seite ­„glueckauf.wdr.de“. Sie präsentiert virtuelle Rundgänge in 1000 Meter Tiefe, Infografiken und Bergbaugeschichten, die echte Kumpels erzählen. Ihre Vorteile gegenüber dem klassischen Filmdreh: „Ihre Produktion ist schneller, unkomplizierter und kostengünstiger“, so Koch. Zudem will er künftig 3D-Modelle von Immobilien anbieten, die er aus den virtuellen Rundgängen der einzelnen Wohnungen, Zimmer, Flure und Außenansichten erstellt. Die Software dazu stammt von einem Kooperationspartner.

Partner findet Christian Koch, der begeisterte Netzwerker, nicht nur in der NordHand – hier gehört er seit zwei Jahren dem Aufsichtsrat an – sondern als Mitglied des Medienhauses Dortmund oder bei ­­visible.ruhr,­ den Spezialisten des digitalen Wandels im Ruhrgebiet. Schließlich ist auch Christian Koch einer von denen, die den Megatrend der Digitalisierung im Ruhrgebiet weiter vorantreiben.

 

www.businessview.ruhr

Elf Jahre NordHand – Noch kein Teenager, aber trotzdem schon ganz schön viel erreicht.

Noch kein Teenager, aber trotzdem schon ganz schön viel erreicht. #nordhand feierte am 29. März 2019  in den #TYDE STUDIOS im Hafen Dortmund seinen elfjährigen Geburtstag. Das war eine wirklich tolle Jubiläumsfeier – das Wetter hätte besser nicht sein können – die Location und der Service waren einfach super und es fand ein reger fachlicher Austausch statt.

Wir danken allen Members der NordHand, Freunden und Besuchern – auf ganz bald….!